Back on tour – auf in den Süden

Während meiner Auszeit vom Radreisen im Oktober habe ich beschlossen, die noch milden Temperaturen im Süden Europas zu nutzen.

Doch zunächst stand noch einiges an Recherche an, da ich noch nie mit einem Rad geflogen bin und mir auch erst einmal überlegen musste, wie ich meine 6 Taschen transportiert bekomme ohne arm zu werden, da sich die Airline natürlich jedes weitere Gepäckstück ordentlich bezahlen lässt. Nach etlichen YouTube Videos und einem Telefonat mit der Fluggesellschaft, wusste ich, wie ich alles verpacken muss und ich buchte meinen Flug nach Lissabon. 🙂

Nachdem wir aus unserem Urlaub zurück waren, hieß es dann für mich alles vorzubereiten. D.h. einen Fahrradkarton aus einem Fahrradladen in Stuttgart organisieren und beten, dass mein Rad reinpasst. Zudem musste ich noch einen großen Karton besorgen, in dem ich dann meine Packtaschen unterbringe. Die nächste Herausforderung war dann, mein Rad zu polstern, sodass es während des Transports nicht beschädigt wird. Nach einigen Stunden war alles verstaut und am Freitag ging es dann morgens zum Flughafen. In Lissabon angekommen, suchte ich mir am Flughafen ein stilles Plätzchen, baute alles wieder zusammen und sattelte meinen „Panzer“. In Lissabon wurde ich dann mit 18Grad und Sonnenschein begrüßt. So macht das Radfahren einfach viel mehr Spaß 🙂

Für die erste Nacht hatte ich mich bei einem Warmshowers Host einquartiert. Wir lernten uns bei einem Cafe am Fluss in Lissabon ein wenig kennen und wir fuhren mit dem Rad durch sein Stadtteil. Am Abend lernte ich dann seine zwei Söhne kennen, die das Wochenende bei ihm verbrachten.

Für die nächsten 2 Tage hatte ich mir noch ein Zimmer in einem Hostel gebucht, um von hier aus noch etwas die Hauptstadt Portugals zu erkunden. Lissabon ist sehr hügelig und immer wieder geht es steile Treppen hinauf oder hinab – ähnlich wie die Stäffele in Stuttgart. Es gibt sogar in der Stadt eine Rolltreppe für diejenigen, denen der Aufstieg zu anstrengend ist. 😉 Aber für die ganze Anstrengung wird man mit tollen Aussichtspunkten belohnt, von denen man einen super Blick über die Stadt und aufs Wasser hat. In der Altstadt verläuft man sich fast in den vielen, kleinen verwinkelten Kopfsteingassen und -sträßchen.

Morgen geht es dann wieder aufs Rad und meine Tour wird mich dann in den nächsten Wochen in den Süden Portugals und Spaniens führen. 😀

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